Bisher erreichte Ziele

Die übergeordnete Zielstellung des Projektes CARDEA war es, die Gesundheitsförderung von (langzeit-)arbeitslosen Frauen und Männern in Thüringen weiter zu entwickeln und zu verbessern sowie gleichzeitig auch ein Augenmerk auf die Personen (und ihre Gesundheit) zu haben, die mit dieser Zielgruppe arbeiten.

Das Projekt CARDEA hat in der Laufzeit 01.01.2013 - 31.12.2015 folgende Ziele umgesetzt:

I Entwicklung, Erprobung und Etablierung von Gesundheitsmodulen und deren Zusammenfassung in einer Toolbox

In Zusammenarbeit mit der AGETHUR – Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e. V. - wurden verschiedene Module zur Gesundheitsförderung und die dazugehörigen Materialien konzipiert und erprobt. Die Erprobung ist durch durch Träger von LAP- und TIZIAN-Projekten erfolgt. Das Ergebnis ist eine virtuelle Toolbox, die von allen Trägern in Thüringen in der Arbeit mit (Langzeit-)Arbeitslosen und sozialbenachteiligten Personen eingesetzt werden kann. Die Toolbox können Sie hier einsehen.

Weiterhin wurde ein erfolgreiches Schulungskonzept zu den Gesundheitsmodulen entwickelt. Neben der Schulung der IntegrationsbegleiterInnen wurde auch fachliche Begleitung der Module in der konkreten Umsetzung angeboten und genutzt.

II Erarbeitung und Etablierung eines belastbaren Instrumentes zur Erhebung der gesundheitlichen Lebenssituation (langzeit)arbeitsloser Frauen und Männer

Im Projektzeitraum wurde zusammen mit der AGETHUR ein gesundheitsorientierter Gesprächsleitfaden entwickelt und erprobt. Der  Gesprächsleitfaden stellt ein Instrument zur Förderung von Handlungskompetenz bei Erwerbslosen dar. Dabei sollen vor allem die individuellen Ressourcen der Betroffenen im Bereich der körperlichen, seelischen und sozialen Gesundheit geweckt, entwickelt und gefördert werden. Zur Etablierung des Gesprächsleitfadens wurden die BeraterInnen sensibilisiert und geschult.

III Der Gesunde Berater

BeraterInnen, wie die des Landesarbeitsmarktprogrammes und der TIZIAN-Initiative, können sich erfahrungsgemäß nur dann für die Gesundheit ihrer TeilnehmerInnen stark machen, wenn sie selbst gesund sind. Durch den hochgradig psychisch belastenden Arbeitsalltag und die Probleme der TeilnehmerInnen, die oft „nach Feierabend mit nach Hause genommen werden", stehen viele BeraterInnen stark und vor allem dauerhaft unter Stress. Das Projekt CARDEA setzte deshalb auf die Stärkung der psychischen und physischen Gesundheit der BeraterInnen, um deren eigene Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten. Dazu gehörte, die BeraterInnen sowohl in ihrer Fachlichkeit zu unterstützen als auch ihnen Wege einer verbesserten Stressbewältigung und optimaler Regeneration aufzuzeigen. Dazu wurden bedarfsgerechte Fortbildungen und Workshops zu fachlichen und überfachlichen sowie direkt gesundheitsbezogenen Themen organisiert und durchgeführt.

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