Projekt zur Förderung von Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit

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Hintergrund und Bedarf

Das Projekt CARDEA wird seit dem 01.01.2013 erfolgreich vom PARITÄTISCHEN in Thüringen umgesetzt. Bereits seit November 2010 wurden wichtige Erfahrungen auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung von Langzeitarbeitslosen mit dem Projekt „Gesunde Kooperation - bedarfsorientierte Gesundheitsförderung von Langzeitarbeitslosen“ gesammelt.

Während der bisherigen Projektlaufzeiten von "Gesunde Koopeation" und CARDEA hat sich ein deutlicher Bedarf an einer begleiteten Struktur für Fragen zur Gesundheitsförderung von Langzeitarbeitslosen in den LAP- und TIZIAN-Projekte gezeigt. Denn prekäre Beschäftigung und verfestigte Arbeitslosigkeit ist eine der großen Risiken für gesundheitliche Einschränkungen im Laufe eines (Arbeits-) Lebens. Laut Arbeitsmarkt auf den Punkt gebracht des DGB Gesamtverbandes (1/2014) leidet ungefähr ein Drittel der erwerbsfähigen Hartz-IV-Beziehenden an gesundheitlichen Einschränkungen, besondere Bedeutung spielen dabei psychische Beeinträchtigungen. Diese Einschränkungen zu verbessern und eine Beschäftigungsfähigkeit herzustellen, ist daher eine wichtige Aufgabe von Integrationsprojekten. Erst dadurch kann die gesundheitliche und damit auch die berufliche Situation langzeitarbeitsloser Menschen verbessert werden. Der Anteil Langzeitarbeitsloser Männer und Frauen liegt in Thüringen bei ca. 37,8% und entspricht 30.687 Tsd. Personen (Stand November 2014). Dieser Anteil ist weiterhin steigend und man spricht hier von einer festigten Langzeitarbeitslosigkeit bzw. Sockelarbeitslosigkeit.

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