Thüringer Projekt zur Förderung von Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit

Am 01.01.2016 startete CARDEA 2.0 mit einer Laufzeit bis 31.12.2017, aktuell verlängert bis 31.12.2018.

CARDEA 2.0 ist Begleitstruktur für das Landesarbeitsmarktprogramm und der TIZIAN-Projekte im Bereich der Gesundheitsförderung von Langzeitarbeitslosen und als direkter Ansprechpartner für gesundheitsrelevante Themen der IntegrationsbegleiterInnen. Mittelbare Zielgruppen der Beratung sind langzeitarbeitslose ProjektteilnehmerInnen aus dem Landesarbeitsmarktprogramm und der TIZIAN-Projekte.

Mehr über den PARITÄTISCHEN Landesverband Thüringen e. V. erfahren Sie hier.

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Ergebnis Bachelorarbeit "Psychische Belastungen von IntegrationsbegleiterInnen in Thüringen"

2018 07 02 Shot FrontIm Rahmen der Bachelorarbeit von Larissa Alt, Studentin der Integrativen Gesundheitsförderung, Hochschule Coburg, fand im Dezember 2017 in Zusammenarbeit mit CARDEA 2.0 eine Erhebung zur psychischen Gesundheit der IntegrationsbegleiterInnen und zur Betrieblichen Gesundheitsförderung bei den Trägern der LAP-, TIZIAN- und TIZIAN plus-Projekte statt. Die Abschlussarbeit, die den o. g.  Titel trägt, enthält Ergebnisse der Umfrage sowie abgeleitete Handlungsempfehlungen für die Praxis. 

Hintergrund der Arbeit ist die Zunahme der psychischen Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz, durch die die Bedarfe nach betrieblichen Gesundheitsförderungsmaßnahmen wachsen. Ziel der Arbeit war es, das Thema Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) - mit dem Fokus auf der psychischen Gesundheit - bei den Projektträgern eingehend zu behandeln. Den kurzen Ergebnisbericht können Sie hier einsehen.

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Dokumentation des Fachgesprächs verfügbar

2018 06 20 Shot DokuDer Dialog ist entscheidend. Das dachte sich auch das Team von CARDEA 2.0 und veranstaltete am 31. Mai 2018 erstmalig ein Fachgespräch mit 30 Integrationsbegleiterinnen und -begleitern der LAP-, TIZIAN- und TIZIAN plus-Projekte. Unter dem Motto „In stürmischen Zeiten Balance behalten“ erfolgte in verschiedenen Diskussions- und Gesprächsrunden ein reger Austausch primär über Beratungsstrategien bei Erwerbslosen mit psychischen Beeinträchtigungen. Mit der Expertise und Unterstützung des sächsischen Instituts für Kommunikation, Information und Bildung (KIB) sowie des Berufsförderungswerks Thüringen wurden Erfolgsmodelle aus der Praxis vorgestellt und Gelingensfaktoren für eine wertschätzende Beratung erarbeitet. Die Erkenntnisse der Teilnehmenden waren dabei so vielfältig wie ihre Herangehensweisen in der täglichen Arbeit – grundlegend ist jedoch die eigene Erwartungshaltung sowie die der Teilnehmenden und Auftragsgebenden. Den Projektteilnehmenden als Experten für sein eigenes Leben anzunehmen und sich in seiner Rolle als Begleitenden und Anstoßgebenden, der neugierig bleibt und ausprobiert, aufzufassen, stellen hierbei den größten Erkenntnisgewinn dar.

Als besonderes Highlight präsentierten die CARDEA-Projektreferentinnen ihren entwickelten und druckfrischen Leitfaden „Beratungsstrategien bei Erwerbslosen mit psychischen Beeinträchtigungen“ und überreichten jeden Teilnehmenden ein Exemplar.

Die gesamte Dokumentation können Sie hier herunterladen.

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NEU! Beratungsstrategien bei Erwerbslosen mit psychischen Beeinträchtigungen

Mit 2018 06 11 Coverdiesem Wegweiser möchten wir Strategien, Methoden und Tipps für die Beratung von (Langzeit-)Erwerbslosen mit psychischen Auffälligkeiten aufzeigen. Wir laden zu einem Perspektivwechsel ein, bei dem die eigene Haltung gegenüber den Klienten reflektiert werden kann. Im Kapitel 2 werden der Umgang mit psychisch Beeinträchtigten in  verschiedenen Beratungsphasen thematisiert und die vielfältigen Unterstützungsmöglichkeiten vorgestellt. Ein besonderes Ziel stellt die Stärkung der eigenen Beschäftigungsfähigkeit dar, denn nur ein „gesunder Berater kann gesund beraten“.

Zum Download hier klicken!

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